Sahara greift den Geist des marokkanischen Zellige auf und feiert Keramik in ihrer lebendigsten Form. Die unregelmäßigen Kanten erinnern an von Hand aus der Form gelöste Tonfliesen und bewahren die Spuren eines Prozesses, in dem Unvollkommenheit Identität schafft. Beim Brand reagieren die Glasuren mit dem hellen Scherben und erzeugen Unterschiede in Intensität, Tiefe und Farbton sowie Reflexe, die sich mit dem Licht verändern. Keine Oberfläche ist vollkommen gleichmäßig: Jede Wand setzt sich aus einzigartigen Nuancen zusammen. Sahara ahmt keine Tradition nach, sondern interpretiert sie zeitgemäß und rückt Ton, Glasur und Feuer wieder in den Mittelpunkt.